Gibt es Meerjungfrauen wirklich?

Nixenmythen gibt es seit etwa 1000 v. Chr. oder früher und sind auf der ganzen Welt verbreitet. Ist es möglich, dass hinter all den Mythen ein kleines Stückchen Wahrheit steckt –  gibt es Meerjungfrauen wirklich?

Ich habe mich auf Spurensuche begeben, um herauszufinden, ob Meerjungfrauen wirklich existieren könnten und bin auf einige interessante Fakten gestoßen.

Nixen sind nach aktuellem Stand der Wissenschaft nicht real, da es keine Beweise gibt und sie aus biologischer Sicht mit einem Fischschwanz nicht existieren könnten. Es ist jedoch theoretisch möglich, dass es echte Meerjungfrauen gibt, die eher wie Säugetiere aussehen und einige andere spezifische Merkmale haben.

Obwohl die Wissenschaft noch nicht beweisen konnte, dass es echte Meerjungfrauen gibt, stellt sich die Frage, ob sich solche oder sehr ähnliche Wesen nicht irgendwo in den Ozeanen verstecken könnten.

Schließlich sind bisher nur etwa 5 % des Meeres erforscht worden. Warum sollte es da draußen also keine Meerjungfrauen geben?

Könnten Meerjungfrauen aus wissenschaftlicher Sicht existieren?

Der Konsens unter Wissenschaftlern ist, dass es praktisch unmöglich ist, dass Meerjungfrauen physisch existieren könnten.

Dafür gibt es ein paar Gründe, aber der wichtigste ist, dass es bisher keinen wirklichen Beweis für Meerjungfrauen gibt.

Nach Angaben des National Ocean Service wurden bisher keine wissenschaftlichen Beweise für die Existenz von Meerjungfrauen gefunden.

Es gibt weder echte Skelette oder Funde aus der Vergangenheit, noch wurden jemals lebende Meerjungfrauen gefunden.

Außerdem behaupten Wissenschaftler auch, dass die Tatsache, dass Meerjungfrauen Mischwesen sind, es unmöglich macht, dass sie existieren. Zumindest so, wie wir sie uns vorstellen: als Wesen mit einem menschlichen Oberkörper und einem Fischschwanz als Unterkörper:

Nach Ansicht der Wissenschaft ist es sehr unwahrscheinlich, dass eine Meerjungfrau mit einem Fischschwanz existieren könnte. (Bild von Mystic Art Design auf Pixabay)

Es gibt zwei Hauptgründe, die zeigen, dass Meerjungfrauen mit Fischschwänzen nicht existieren können:

  • Meerjungfrauen würden im kalten Meer erfrieren, wegen ihres menschlichen Oberkörpers
  • Menschliche und fischige Körperteile können nicht im selben Körper sein (sie könnten nicht erleichtern und sich fortpflanzen)

Diese beiden sind allerdings nicht wirklich ein eindeutiger Beweis gegen Meerjungfrauen, wenn man das Konzept der Meerjungfrauen überdenkt. Aber dazu werden wir noch kommen.

Meerjungfrauen würden im kalten Meer erfrieren

Erstens könnten Meerjungfrauen die Temperaturen, die im Meer herrschen, nicht aushalten. Das liegt daran, dass, wenn sie eine Kreuzung aus Mensch und Fisch sind, ihre Oberkörper nicht für das Leben unter Wasser angepasst sind.

Fische können bei sehr niedrigen Temperaturen überleben, aber sie sind KaltblüterTiere. Das heißt, ihre Körpertemperatur hängt von der Umgebungstemperatur ab, so dass sie auch in sehr kalten Gebieten leben können.

Menschen hingegen sind warmblütig, weil sie Säugetiere sind und somit ihre Körpertemperatur immer konstant halten müssen, um zu überleben.

Im Wasser kühlt der Mensch bei gleichen Temperaturen etwa 25-mal schneller aus als an der Luft. Das bedeutet, dass man bei 27°C (80°F) Wassertemperatur genauso schnell auskühlt wie bei 6°C (42°F) Lufttemperatur.

Das zeigt, wie unwahrscheinlich es ist, dass Meerjungfrauen im kalten Meer leben können, während ihr Oberkörper menschlich ist.

Ab etwa 32°C (89°F) Wassertemperatur kann ein Mensch den Wärmeverlust noch kompensieren, aber sobald es kälter als 25°C (77°F) im Wasser ist, wird es auf Dauer kritisch.

Das Meer ist an den meisten Orten der Erde sehr kalt. Selbst in den tropischen Regionen wird es schnell kalt, sobald man tiefer taucht. (Foto von Simon Migaj auf Pexels)

Das bedeutet, dass der einzige Ort, an dem Meerjungfrauen leben könnten, in den Tropen rund um den Äquator liegt, weil dort das Wasser bis zu 30°C (86°F) warm ist.

Aber auch da gibt es ein Problem: Diese Temperatur gilt nur für die Wasseroberfläche.

Sobald man ein ein paar Meter in die Tiefe taucht, sinken die Temperaturen dramatisch schnell. In der Tiefsee, unterhalb von 200 Metern Tiefe, beträgt die durchschnittliche Temperatur nur noch 39°F (4°C).

So könnten Meerjungfrauen nur an der Wasseroberfläche in den Tropen überleben, ohne dass ihr menschlicher Torso auskühlt.

Das würde auch bedeuten, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass sich Meerjungfrauen bisher in den Tiefen des Meeres versteckt haben, was der Teil des Ozeans ist, über den wir am wenigsten wissen.

Wenn sie diese Temperaturen aushalten könnten, müsste ihr menschlicher Oberkörper ganz anders aussehen, als wir ihn uns vorstellen: Etweder sehr fett oder sehr behaart.

Das liegt daran, dass die einzigen Säugetiere, die für die kalten Temperaturen im Meer gerüstet sind, Meeressäuger wie Robben und Wale sind, die dicke Blubberpolster haben, und Tiere wie Otter, die ein spezielles Fell haben, das sie warm hält.

Menschliche und fischartige Körperteile sind nicht im selben Körper zu finden

Zweitens können menschliche und Fisch-Körperteile nicht gemeinsam in einem Körper funktionieren, weil Menschen und Fische evolutionär sehr weit voneinander entfernt sind.

Vor 200 Millionen Jahren im Erdzeitalter der Trias entwickelten sich die ersten Reptilien, nachdem sie sich aus Fischen entwickelt hatten, zu Säugetieren. Seitdem haben sich die Säugetiere nur noch mehr von den Fischen unterschieden.

Säugetiere haben sich also tatsächlich über hunderte von Millionen Jahren getrennt von Fischen entwickelt. Abgesehen davon, dass der eine an Land und der andere im Wasser lebt, funktioniert heute vieles in ihren Körpern anders.

Fische haben einen anderen Stoffwechsel und ein paar andere Organe als Menschen. (Foto von Pexels auf Pixabay)

Ein Beispiel ist der Stoffwechsel. Wie bereits erwähnt, sind Fische Kaltblüter und Menschen Warmblüter. Beide Systeme zur Regulierung der Körpertemperatur in einem Körper zu vereinen, wäre sehr kompliziert.

Aufgrund dieser evolutionären Distanz zwischen Fischen und Menschen wäre es auch nicht möglich, dass Meerjungfrauen defäkieren und sich fortpflanzen.

So könnten Meerjungfrauen nicht auf die Toilette gehen. Das liegt daran, dass sie zwei verschiedene Verdauungssysteme gleichzeitig haben müssten. Der Mensch hat ein komplexes Verdauungssystem, das die Nahrung in Kot und Urin umwandelt, die durch den Anus und die Blase ausgeschieden werden.

Aber die inneren Organe von Menschen und Fischen stimmen nicht perfekt überein. Die meisten Fische scheiden Fäkalien durch eine Kloake und Urin durch eine Öffnung, die Pore genannt wird, aus. Einige Fische urinieren sogar durch ihre Kiemen, indem sie Ammonium ausscheiden.

Außerdem hätten Meerjungfrauen Schwierigkeiten, sich fortzupflanzen. Das liegt daran, dass Menschen interne Befruchtung nutzen, aber die meisten Fische nutzen externe Fortpflanzung. Das heißt, Fische legen ihre Eier ins Wasser und dann kommt ein anderer Fisch und befruchtet sie.

Bei einem Hybrid aus Mensch und Fisch wäre das allerdings nicht so einfach. Würden sie ihre Babys wie Menschen aufziehen und sich um jedes Baby einzeln kümmern, oder würden sie wie Fische tausende von Eiern ins Wasser legen und die Babys ihrem Schicksal überlassen?

[Verwandt: Wie bekommen Meerjungfrauen Kinder?]

So, laut der Wissenschaft gibt es keine echten Meerjungfrauen, weil es keine wissenschaftlichen Beweise gibt und Mensch-Fisch-Kreaturen aus biologischer Sicht nicht existieren könnten. Aber was, wenn Meerjungfrauen nicht halb Fisch sind?

Wie würde eine echte Meerjungfrau aussehen?

Wenn menschliche und Fisch-Körperteile nicht im selben Körper existieren können, gibt es nur eine mögliche Lösung: Meerjungfrauen sind nicht halb Fisch, sondern eher so etwas wie eine halbe Robbe.

Das würde bedeuten, dass sie gar keine Halbfische sind, sondernvolle Säugetiere.

Interessanterweise wurden im antiken Griechenland, wo die meisten bekannten Meerjungfrauen-Mythen ihren Ursprung haben, die Tritonen, die Wassermänner oder Meermenschen sind, manchmal mit einem Delphinschwanz dargestellt.

Wenn Meerjungfrauen vollständige Säugetiere wären, wäre ihre Existenz aus biologischer Sicht tatsächlich viel wahrscheinlicher, als wenn sie halbe Fische wären.

Die Wasseraffentheorie

Es gibt eine wissenschaftliche Theorie, die helfen könnte zu erklären, wie sich Meerjungfrauen entwickelt haben könnten: die Wasseraffentheorie.

In den 1950er Jahren entwickelte ein Wissenschaftler namens Hardy diese Theorie als alternative Erklärung dafür, wie wir als Menschen bestimmte Merkmale entwickelten, die uns von allen anderen Tieren unterscheiden:

Er schlug vor, dass die Menschen Vorfahren hatten, die eine Zeit lang in einer wasserreichen Umgebung lebten.

Nach der Wasseraffen-Theorie lebten unsere menschlichen Vorfahren eine Zeit lang in solchen afrikanischen Feuchtgebieten. (Foto von Arpit Rastogi auf Unsplash)

Obwohl diese Wasseraffen-Theorie sehr umstritten ist und die meisten Behauptungen haben keine wissenschaftliche Untermauerung, kann sie als einigermaßen plausible Grundlage für das Gedankenexperiment gelten, ob es echte Meerjungfrauen geben könnte.

Die Tatsache, dass diese Wasseraffen in der Nähe von Wasser zu leben begannen, führte laut Hardy zu dem aufrechten Gang, den wir bis heute benutzen. Die Affen mussten angeblich anfangen, auf den Beinen zu gehen, wenn sie durch das Wasser wateten.

Ein weiterer Punkt, der mit dieser Theorie erklärt werden könnte, ist, dass der Mensch das einzige Säugetier ist, das kein richtiges Fell hat und so gut wie nackt ist.

Neben uns sind die einzigen anderen nackten Säugetiere Meeressäuger wie Delfine, Wale, Seekühe und einige landlebende Tiere wie die Elefanten, die ebenfalls wasserlebende Vorfahren hatten.

Also wäre es logisch, dass Menschen auch wasserbewohnende Vorfahren gehabt haben könnten.

Frühe menschliche Vorfahren (Hominiden) könnten sich theoretisch dazu entwickelt haben, wie andere Meeressäuger im Wasser zu leben. (Bild von TeeFarm auf Pixabay)

Wie sich Meerjungfrauen entwickelt haben könnten

Nun, wenn wir davon ausgehen, dass die Menschen halb-aquatische Vorfahren hatten, scheint es auch möglich, dass sich eine Gruppe dieser aquatischen Affen von den Affen abspaltete, die schließlich aus dem Wasser zurückkamen und zu Menschen wurden.

Diese andere Gruppe könnte im Wasser geblieben sein und sich weiter an das Leben im Wasser und schließlich im Ozean angepasst haben: Sie könnten sich zu echten Säugetier-Meerjungfrauen entwickelt haben!

Die Idee, dass sich Wasseraffen in Meeressäuger-Nixen verwandelt haben könnten, ist eigentlich gar nicht so weit hergeholt, denn andere Säugetiere haben genau das getan:

Die Meeressäuger haben sich alle unabhängig voneinander entwickelt, haben aber viele Gemeinsamkeiten. Eine echte Meerjungfrau würde wahrscheinlich ähnliche Merkmale haben.

Sie gingen vom Land ins Wasser und entwickelten Schwänze und Körper, die perfekt an das Leben im Wasser angepasst waren.

Nachdem die ersten Amphibien vor einigen hundert Millionen Jahren an Land kamen und sich dann von Reptilien zu Säugetieren entwickelten, gingen die damaligen landbewohnenden Säugetiervorfahren der Delfine/Wale, Seekühe und Robben zurück ins Meer.

In diesem Video kannst du sehen, wie die Evolution der Wale/Delfine (sie entwickelten sich aus demselben Tier) aussah:

Wie im Video beschrieben, entwickelten sich Delphine und Wale aus einem kleinen Säugetier namens pakicetus, das an Land lebte und im Wasser jagte, also bereits semiaquatisch war.

Mit der Zeit verbrachte die Art immer mehr Zeit im Wasser und dadurch kam es zu verschiedenen Anpassungen.

Sie wurden stromlinienförmiger und länger, ihre Unterarme wurden zu Flossen, ihre Schwänze wurden dicker und muskulöser und sie entwickelten eine Fluke.

Da sie sich mit dem Antrieb ihrer Fluke vorwärts bewegten, wurden ihre Hinterbeine überflüssig, und so verschwanden sie mit der Zeit ganz.

Das Interessante ist, dass alle Säugetiere, die vom Land ins Wasser gingen, am Ende ähnliche Eigenschaften hatten, wie Stromlinien und dicke Körper, die ihnen helfen, durch das Wasser zu gleiten und warm zu bleiben und die Entwicklung von Flossen für die Steuerung (aus den Armen) und Fluken für den Vortrieb (aus dem Schwanz/Beinen).

Theoretisch könnten sich also Meerjungfrauen aus den Wasseraffen entwickelt haben, so wie sich alle diese Meeressäuger aus ihren landbewohnenden und halb-aquatischen Vorfahren entwickelt haben.

Hier ist ein Überblick über die Zeitlinie, in der sich Meerjungfrauen im Vergleich zu Delfinen und Robben aus den aquatischen Affen entwickelt haben könnten:

Nixen könnten sich theoretisch aus hypothetischen gemeinsamen Vorfahren mit dem Menschen entwickelt haben: den “aquatischen Affen”.

Wie du in der Infografik sehen kannst, dauerte es etwa 20 Millionen Jahre, bis die landbewohnenden Vorfahren der Delfine und 10 Millionen Jahre, bis die landbewohnenden Vorfahren der Robben vollständig an das Leben im Wasser angepasst waren.

Heute sind Delfine und Seekühe vollständig aquatisch und verbringen ihr ganzes Leben im Wasser, während Robben semiaquatisch sind, d.h. sie leben an Land und ernähren sich im Meer.

Eine echte Meerjungfrau würde wahrscheinlich ähnlich aussehen wie eine Robbe

Die Art und Weise, wie sich diese Meeressäuger entwickelt haben, gibt uns wichtige Hinweise darauf, wie sich ein Wasseraffe zu einer Meerjungfrau entwickelt haben könnte und damit auch, wie echte Meerjungfrauen aussehen würden.

Da die Wasseraffen nur vor 4-7 Millionen Jahren gelebt haben könnten, hätten Meerjungfrauen nicht so viel Zeit gehabt, sich zu entwickeln wie zum Beispiel Delfine.

So, wie hätte sich ein Wasseraffe zu einer Meerjungfrau entwickeln können?

Im Gegensatz zu den Vorfahren der Wale, die auf vier Beinen liefen, hätten die Wasseraffen unter Wasser tatsächlich einen Vorteil gehabt, denn der Affenkörper wäre bereits stromlinienförmiger gewesen, weil Affen auf 2 statt 4 Beinen laufen können.

Deshalb wäre es auch nicht nötig, einen längeren Schwanz wachsen zu lassen, wie es bei Delfinen/Walen der Fall war, sondern es wäre wahrscheinlich, dass die Beine kürzer geworden wären und stattdessen der Kern stärker und muskulöser geworden wäre.

Denn um die Beine (oder den Schwanz) für den Vortrieb zu nutzen, ist viel Kernkraft notwendig und es ist idealer, einen starken Kern zu haben.

Die Robben haben nicht wie Delfine/Wale und Seekühe ihre Hinterbeine verloren, sondern ihre Füße haben sich in etwas verwandelt, das wie eine Art Flosse aussieht:

Seelöwen haben keine Fluke wie Delfine, aber man kann trotzdem ihre beiden Füße sehen. (Foto von Noutch auf Pixabay)

Die Fluke der Meerjungfrauen hätte sich wahrscheinlich auch aus den Füßen entwickelt (wie bei Robben), nicht aus dem Schwanzende wie bei den Delfinen [2].

Unter Berücksichtigung all dieser Merkmale könnten Meerjungfrauen eher so aussehen:

Wie eine echte Meerjungfrau aussehen könnte, nachdem sie sich 2-7 Millionen Jahre lang aus Wasseraffen entwickelt hat.

Die eigentliche Frage ist, ob die Beine zu einem richtigen Schwanz zusammenwachsen würden und wie lange das dauern würde.

Sie hätten auch höchstwahrscheinlich kürzere Arme entwickelt, die kälteresistenter sind, und Schwimmhände, die ihnen beim Schwimmen helfen.

Beweisen Sichtungen von Meerjungfrauen, dass es echte Meerjungfrauen gibt?

Immer wieder behaupten Menschen, dass sie Meerjungfrauen gesehen haben. Wie kann das sein?

Vor allem Seeleute und Fischer berichteten am häufigsten, Meerjungfrauen gesehen zu haben. Dies hing möglicherweise mit der Erwartung zusammen, dass Meerjungfrauen gekenterte Seeleute vor dem Ertrinken retten würden.

Segler behaupteten oft, sie hätten Meerjungfrauen gesehen. (Bild von Rujhan Basir auf Pixabay)

Aber vielleicht lag es auch daran, dass die Seeleute oft nicht ganz nüchtern waren.

Um trinkbare Flüssigkeit lange auf dem Schiff mitführen zu können, wurde Alkohol oft mit Wasser gemischt, um Bakterien etc. fernzuhalten. Wasser allein wird schnell verunreinigt und ist nicht sicher zu trinken.

Wenn die Matrosen dann leicht angetrunken aufs Meer hinausschauten, könnten sie eine Seekuh mit einer Meerjungfrau verwechselt haben. Aber vielleicht mussten sie nicht einmal betrunken sein.

Ein kleines Quiz: Wenn du ein Seemann wärst…

Hier ist ein kleines Quiz: Stell dir vor, du bist auf einem Schiff auf dem Weg in ein anderes Land und das Meer ist bisher kaum erkundet.

Es gibt viele Meereslebewesen, die noch niemand gesehen hat, weil die Technologie noch nicht existiert, um Unterwasserforschung zu betreiben.

Außerdem bist du schon lange draußen und hast vielleicht etwas Alkohol mit dem Wasser getrunken.

Wenn du diese Bilder sehen würdest, würdest du denken, dass es sich um eine Meerjungfrau handelt? Versuche, deine Augen ein wenig zusammenzukneifen, um dich in die Situation zu versetzen.

eine Seekuh, die mit einer Meerjungfrau verwechselt werden kann

Lösung: ʜυʞǝǝƧ ǝniǝ Ɉƨi ƨɒb

ein Seehund schaut aus dem Wasser

Lösung: ǝddoЯ ǝniǝ Ɉƨi ƨɒb

Belugawal, der aussieht wie eine Meerjungfrau

Lösung: lɒW ɒϱυlǝꓭ niǝ Ɉƨi ƨɒb

Andere neue Meerjungfrauen-Sichtungen in Südafrika wurden sogar mit großen Fischen namens Dusky cob / Kabeljon in Verbindung gebracht.

Als der Fisch nachts aus dem Wasser sprang, dachte ein Mann, es sei eine Meerjungfrau. Der Fisch hat die Größe einer Frau, silbrige Fischschuppen und seine Augen können nachts rötlich schimmern.

In diesem Video kannst du die ganze Geschichte hören:

Nixen sind im Glauben vieler Menschen in Südafrika eigentlich gefürchtete Kreaturen. Es ist also kein Wunder, dass der Mann Angst bekam. Die Tatsache, dass er einen Fisch mit einer Meerjungfrau verwechselte, ist allerdings seltsam.

Warum verwechseln die Leute alle Arten von Meerestieren mit Meerjungfrauen?

Dass Menschen solche Fehlinterpretationen machen oder gemacht haben, hängt vor allem mit der Angst vor dem Unbekannten im Meer zusammen.

So wenig war lange Zeit über das Meer bekannt, dass die Menschen, wenn sie bestimmte Meeressäuger oder auch Fische zum ersten Mal sahen, diese nicht einordnen konnten.

Wenn etwas unbekannt ist, versuchen Menschen, diese Fremdheit mit dem zu erklären, was sie am besten kennen: dem Menschen. Das nennt man Anthropomorphisierung und bedeutet, dass menschliche Eigenschaften auf nicht-menschliche Wesen oder Dinge zurückgeführt werden.

Deshalb haben in vielen Kulturen der Erde Götter und Naturgöttinnen menschliche Züge.

Der Grund, warum so viele Menschen von Sichtungen von Meerjungfrauen berichten, scheint also genau das zu sein, eine Interpretation von unbekannten Wesen aus dem Wasser als halbmenschlich, um dem Unbekannten ein Gesicht zu geben.

Beweisen die Mythen, dass es echte Meerjungfrauen gibt?

Ein Punkt, der darauf hinweisen könnte, dass Meerjungfrauen existieren könnten, ist, dass es in so vielen Kulturen der Erde Mythen über nixenartige Wesen gibt.

Ich habe eine Karte erstellt, die einen Überblick über die bekanntesten Nixen-Mythen aus aller Welt gibt:

Es gibt viele Nixen-Mythen aus der ganzen Welt. Ist dies der Beweis für echte Meerjungfrauen?

Wie können all diese Mythen unabhängig voneinander auf der ganzen Welt entstanden sein? Heißt das nicht, dass Meerjungfrauen doch existieren müssen?

Generell, wenn es überall auf der Welt Mythen über etwas gibt, könnte es möglich sein, dass die Menschen, die an diesen Orten leben, alle einmal eine echte Meerjungfrau gesehen haben und dann anfingen, Geschichten über sie zu erzählen.

Aber ganz so einfach ist es nicht, denn es gibt tatsächlich ein paar signifikante Unterschiede zwischen vielen der Meerjungfrauen-Mythen.

Die Sache ist die, dass einige von ihnen Adaptionen von anderen Mythen sind, anstatt eine eigene Quelle zu haben, und andere beschrieben keine Meerjungfrauen, wie wir sie kennen.

Erstens gibt es meerjungfrauenartige Wesen, die ganz anders aussehen als die halb menschlichen und halb fischartigen Meerjungfrauen, die wir kennen:

Wesen, die Meerjungfrauen ähnelnAussehen
SelkiesHalb Robbe
LumpeguinHalb Schlange
Nüwahalbe Schlange
NingyoFisch mit Menschenkopf

Die unterschiedlichsten Wesen sind die irischen Selkies, die nicht wie typische Meerjungfrauen, sondern wie Robben aussehen. Sie waren Gestaltwandler und konnten sich sowohl in Robben als auch in schöne Frauen verwandeln.

Ein Selkie von den Färöer Inseln mit einem menschlichen Mann. (Edward Fuglø, Postverk Føroya, Public domain, via Wikimedia Commons)

Einige dieser Kreaturen haben einen Schlangenschwanz anstelle eines Fischschwanzes. Trotz dieses Unterschieds werden sie heute manchmal als Meerjungfrauen bezeichnet.

Ein gutes Beispiel ist Nüwa, die eine chinesische Göttin ist, die den Körper oder einen halben Körper einer Schlange hatte. Es scheint eine Verbindung zu den Nagiri aus Indien zu geben, die ebenfalls Schlangengötter waren.

Nüwa, die Sake-Göttin aus China. (E. T. C. Werner (1864-1954), Public domain, via Wikimedia Commons)

Obwohl Wasserschlangen aufgrund ihrer schuppigen Schwänze den Meerjungfrauen ähnlich sehen können, scheint der Unterschied zu groß zu sein, als dass man sagen könnte, dass sie miteinander verbunden sind. Die Lumpeguin (in einer Geschichte auch mit dem Namen Ne Hwas bezeichnet) vom indianischen Stamm der Passamaquoddy wurden auch als Schlangenfrauen [1] beschrieben.

Die dritte Kreatur ist der japanische Ningyo. Obwohl sie auch zum Teil Fisch sind, sehen sie ganz anders aus als die Meerjungfrauen, die wir kennen, und viel mehr wie ein gruseliges Monster.

Ein Ningyo aus Japan. (Unbekannter Autor, Public domain, via Wikimedia Commons)

Neben den meerjungfrauenähnlichen Kreaturen aus aller Welt, die offensichtlich sehr unterschiedlich aussehen, gibt es auch solche, die oft kaum von der typischen Meerjungfrau zu unterscheiden sind.

Die Sache ist aber die, dass in den meisten dieser Mythen die Wesen ein anderes Aussehen hatten, bevor sie durch Meerjungfrauenfiguren dargestellt wurden.

In der Tat wurden viele von dem Bild der Meerjungfrau beeinflusst, das in Europa seit dem Mittelalter sehr beliebt war: Frauen mit Fischschwänzen waren auf Kirchen (Sirenen), in Geschichten, auf Schiffen und mehr zu sehen.

Vor allem, wenn Seeleute in den letzten Jahrhunderten in andere Länder kamen, brachten sie oft ihre nautischen Nixensymbole, wie Meerjungfrauenfiguren, Tattoos, etc. mit.

Es wird angenommen, dass dies sowie der allgemeine Austausch mit den Europäern einige Wassermythen aus anderen Ländern beeinflusst haben könnte und dazu führte, dass die Einheimischen die Idee des Meerjungfrauenschwanzes übernahmen. [1]

Die meisten der Meerjungfrauen von der Karte fallen in diese Kategorie:

Nixen, die wahrscheinlich von der europäischen Nixenkunst beeinflusst wurdenUrsprüngliches Aussehen
Meeres nymphenmenschlich
Nixenmenschlich
Sedna
menschlich
Yaramenschlich
Mami Wata, Yemaya, Karoo Mermaid, Lasirenmenschlich
Matsya und SuvannamacchaFisch

Wie du in der Tabelle sehen kannst, wurden die meisten Meerjungfrauartigen Wesen ursprünglich in menschlicher Gestalt beschrieben oder dargestellt.

Zwei der Kreaturen auf der Liste stammen tatsächlich auch aus europäischen Mythen: die Meeresnymphen aus dem antiken Griechenland und die germanischen Nixen. Beide wurden anfangs als menschliche Frauen dargestellt.

Die Seenymphen werden zwar immer noch meist als Frauen dargestellt, aber tatsächlich waren sie einer der wichtigsten Einflüsse darauf, wie wir Meerjungfrauen heute wahrnehmen: als freundliche, schöne Frauen aus dem Meer, die manchmal sogar Seeleute retten.

Ein Gemälde der schönen antiken griechischen Meeresnymphen, die ihre Korallenkronen tragen. (Gaston Bussière, Public domain, via Wikimedia Commons)

Die Nixen haben jedoch Meerjungfrauenschwänze erhalten, als diese in Europa populär wurden und werden heute sehr oft mit einem Schwanz dargestellt.

Die berühmteste afrikanische Meerjungfrau ist Mami Wata. Aber auch sie soll die meiste Zeit über eine menschliche Gestalt gehabt haben und wird nur mit einem Meerjungfrauenschwanz since European sailors came nach Afrika dargestellt worden sein.

Sie wird oft mit einer Schlange abgebildet:

Eine Statue von Mami Wata mit einer Schlange. (Unbekannt (Igbo), Public domain, via Wikimedia Commons)

Die beiden anderen afrikanischen Wassergeister Yemaya und die Karoo-Nixe sowie die Haitianische Meerjungfrauenfigur Lasiren sollen mit den Mami-Wata-Mythen verwandt sein und auch die europäischen Vorstellungen vom Aussehen der Nixen übernommen haben.

Sedna und Yara sind Wassergeister vom Volk der Inuit im Norden Kanadas und der amerikanischen Ureinwohner Brasiliens. Wie die afrikanischen Meerjungfrauen wurden auch sie zunächst von Menschen dargestellt und erst später mit Meerjungfrauenschwänzen abgebildet. [1]

Neben diesen Meerjungfrauen-Mythen, die ursprünglich menschliche Frauen darstellen, gehen die indischen und thailändischen Meerjungfrauen-Darstellungen von Matsya und Suvannamaccha eigentlich auf einen mythischen Fisch zurück. Erst viel später wurde dieser Fisch in einer Meerjungfrauenform dargestellt (z.B. wie hier).

Matsya als goldener Fisch mit einem Horn. (Unbekannter Autor, Public domain, via Wikimedia Commons)

So bleiben nur zwei Mythen mit originalen Nixenfiguren übrig:

  • Atargatis
  • Yawkyawk

Diese beiden könnten die einzigen sein, die tatsächlich mit echten Meerjungfrauen in Verbindung gebracht werden könnten.

Atargatis war eine Wasser- und Fruchtbarkeitsgöttin des antiken Syriens, die sich in eine Meerjungfrau verwandelte, als sie versuchte, sich zu ertränken, nachdem ihr Mann gestorben war.

Dieser Mythos ist der älteste bekannte Meerjungfrauen-Mythos, der auf das Jahr 1000 v. Chr. zurückgeht.

Eine antike Münze, die die Göttin Atargatis (auf griechisch Derketo genannt) zeigt. (Yak, Public domain, via Wikimedia Commons)

Und die Yawkyawk sind Meerjungfrauen aus den Mythen der australischen Ureinwohner. Es wird angenommen, dass sich ihre Nixenmythen unabhängig von europäischen oder anderen Einflüssen entwickelt haben.

Aber auch Atargatis wurde nicht immer als Meerjungfrau beschrieben. In einigen Teilen Syriens wurde sie auch in menschlicher Gestalt verehrt.

Die Idee des Meerjungfrauenschwanzes wurde jedoch sehr populär und verbreitete sich in der antiken griechischen Mythologie, wo Meeresgötter wie Triton und einige Nymphen Fischschwänze (manchmal auch Schlangenschwänze) hatten.

Von dort aus verbreitete sich das Bild nach ganz Europa, wo Bilder von fischschwänzigen Sirenen im Mittelalter sehr beliebt wurden.

Wenn es also nur zwei Mythen gibt, die unabhängig voneinander mit den Nixenfiguren aufkamen, kann man dann wirklich sagen, dass die Mythen als Beweis dafür gelten können, dass es nixenartige Wesen da draußen geben muss?

Nun, wahrscheinlich nicht.

Mythen waren nicht dazu gedacht, Kreaturen zu beschreiben, die Menschen überhaupt gesehen haben. Stattdessen drehen sich Mythen meist um Naturphänomene, die mit Hilfe von imaginären, vermenschlichten Wesen erklärt werden.

Die Beschreibung von Meerjungfrauen diente eher dazu, die symbolische Kraft, die Fruchtbarkeit sowie die Gefahr des Wassers zu erklären und nicht so sehr ein reales Wesen.

Außerdem hatten viele Nixengeschichten aus späteren Epochen ein anderes Ziel: eine Geschichte über die Fehler der Frauen zu erzählen.

Die Geschichten aus dem Mittelalter sollten zum Beispiel weibliche Eitelkeit und Sturheit anprangern: Nacherzählungen der antiken Sirenen stellten die manipulative Frau dar, die mit ihrem schönen Gesang Seeleute anlockte, nur um sie dann zu töten.

Das Bild, das wir heute von Meerjungfrauen haben, ist vor allem durch das Märchen von Hans Christian Andersen geprägt, das die Vorstellung von einer schönen, freundlichen Meerjungfrau in den Köpfen der Menschen verfestigte.

Die Mythen haben also meist fiktive Wurzeln und können nicht beweisen, dass es echte Meerjungfrauen gibt.

Aber was ist mit den Leuten, die behaupten, eine Meerjungfrau mit ihren eigenen Augen gesehen zu haben?

Fälschungen die zeigen sollten dass Meerjungfrauen echt sind

Als Meerjungfrauen im 19. Jahrhundert nach dem Erscheinen von Hans Christian Andersens Märchen Die kleine Meerjungfrau im Jahr 1837 populärer wurden, wurden auch mehr Fälschungen produziert.

Die berühmteste Meerjungfrauen-Fälschung war die Fidschi-Meerjungfrau, die 1842 von dem Schausteller P.T. Barnum in Amerika ausgestellt wurde.

Wie sich später herausstellte, handelte es sich gar nicht um eine Meerjungfrau, sondern um einen Affen, der an den unteren Teil eines Fisches genäht war:

Affe an einen Fischschwanz genäht, um wie eine Meerjungfrau auszusehen
Die Fidschi-Nixe(n) war(n) ein Schwindel, denn sie ist eine Mischung aus Affe, Fisch und Pappmaché. (Daderot, Public domain, via Wikimedia Commons)

Auch heute gibt es dank Photoshop und Co. viele gefälschte Videos und Bilder von angeblichen Meerjungfrauen im Internet zu finden.

Viele davon gehören zu der Fake-Doku “Mermaids: The Body Found”, die im Jahr 2012 auf dem US-Sender Animal Planet ausgestrahlt wurde. Die ganze Fake-Doku kannst du hier auf Youtube ansehen.

Es war eine Dokumentation über Meerjungfrauen, die sich auch auf die erwähnte Wasseraffen-Theorie bezog, nur dass die angeblichen Beweise alle erfunden waren und die Wissenschaftler nur Schauspieler waren.

Einige Leute sind jedoch darauf hereingefallen und haben die angeblichen Erkenntnisse seitdem im Internet verbreitet.

Einer dieser angeblichen Beweise sind Höhlenmalereien, die Meerjungfrauen zeigen. Hier ist der Ausschnitt aus der Fake-Dokumentation:

Eine solche Höhle gibt es wirklich, sie heißt Höhle der Schwimmer und befindet sich in Ägypten.

Aber in der echten Höhle sind keine Meerjungfrauen zu finden. Es sind nur schwimmende Menschen abgebildet, natürlich ohne Fischschwänze.

Die Bilder aus der gefälschten Dokumentation sind bearbeitet und nicht echt.

Ein weiterer Clip dieser gefälschten Dokumentation zeigt, wie Touristen einen Sprung einer Meerjungfrau von einer Klippe filmen. In diesem Fall ist es leicht zu erkennen, dass das Video gefälscht ist, nur weil man die schlechte Schauspielerei hört.

Andere Fälschungen sind die Fotos der Meerjungfrauen-Repliken für den Film “Fluch der Karibik 4”, die als gestrandete Meerjungfrau abgebildet wurden. Und dann war da noch das Skelett der Meerjungfrau, das mit Photoshop erstellt wurde.

Es kommt immer wieder vor, dass Menschen mit solchen Fakes hereingelegt werden.

Der Hauptgrund, warum es so einfach ist, die Leute auszutricksen, ist sicherlich, dass die meisten von uns die Vorstellung mögen, dass Meerjungfrauen tatsächlich existieren. Es könnte also auch ein bisschen fischiges Denken im Spiel sein.

Es gibt menschliche Meerjungfrauen

Wie ich in diesem Beitrag gezeigt habe, können leider weder Wissenschaft noch Mythen, Sichtungen oder Fälschungen beweisen, dass Meerjungfrauen real sind.

Aber auch wenn ihre Existenz sehr unwahrscheinlich ist, können wir sie nicht zu 100% ausschließen.

Wer weiß, vielleicht sind sie ja viel intelligenter als wir und können sich nur gut verstecken.

Eine Sache ist jedoch sicher: Auch wenn es wahrscheinlich keine echten Meerjungfrauen gibt, die halb Mensch und halb Fisch sind, gibt es definitiv andere Meerjungfrauen:

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Ein Beitrag geteilt von Finfolk Productions (@finfolkproductions)

Menschen, die sich Meerjungfrauenschwänze anziehen, um in die Welt der Meerjungfrauen einzutauchen und den Sport des Mermaidings auszuüben.

Das Tolle daran ist, dass man kein Fabelwesen sein muss, um sich in eine Meerjungfrau zu verwandeln.

Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, kannst du hier meinen Artikel darüber lesen, wie man eine Meerjungfrau wird.

Und hier habe ich eine Liste mit schönen Bildern von echten menschlichen Meerjungfrauen auf Instagram zusammengestellt.

 


 

Literature:

[1] Cristina Bacchilega and Marie Alohalani Brown [Editors] (2019). The Penguin Book of Mermaids. Penguin Classics.

[2] Bethany Betancourt (2020). A Proposal for the Anatomy of Mermaids.

Schreibe einen Kommentar